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Kulturlandschaftsforschung im regionalen und europäischen Kontext

Glossar der Kulturlandschaftselemente

Das Glossar erläutert in Wort und Bild die Funktionen und Merkmale ausgewählter Kulturlandschaftselemente. Derzeit umfasst die laufend ergänzte Sammlung 155 Einträge. Bitte verwenden Sie die Volltextsuche, falls sich der gesuchte Begriff nicht in der Liste befindet.

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Einträge 1 bis 25 von 25

S:
Sackgassendorf
Sägewerk
Saline
Schanze
Schlachtfeld
Schleuse
Schloss, Schlossanlage
Schmelzhütte
Schneitelwirtschaft
Schützenhaus
Schwemme
Seifenbergbau
Siechenhaus
Stadtquartier, Stadtviertel
Stapelplatz
Steinbruch
Steinkreuz
Steinriegel
Stollen, Schacht
Straße, historisch
Straßendorf
Streckgehöft
Streifenflur
Streuobstwiese
Streusiedlung
 
Schneitelwirtschaft

Definition


Bei der Schneitelung wurden dünne vollbelaubte Zweige im mehrjährigen Turnus zur Brenn- und Flechtholzgewinnung mit Messern abgeschnitten oder mit der Hand abgeknickt; bei der Laubheugewinnung wurden die Blätter von den Zweigen abgestreift (gerupft) und für den Winterfutterbedarf getrocknet: lateinische Namen der Esche (Fraxinus, lat. frangere = brechen) und der Hainbuche (Carpinus, lat. carpere = rupfen)

Kennzeichen


  • Schneitelung entweder dicht am Boden (Niederwald) oder als Kopfschneitelung (Kopfbäume); Kopfhöhe sollte verhindern, dass Wild und Vieh die empfindlichen Triebe erreichen
  • Hoher kulturhistorischer Zeugniswert; landschaftsbildprägend

Bilder


Verschiedene Formen von Stockausschlägen nach der Schneitelung, aus © Willerding, U. (1996): Zur Waldnutzung vom Neolithikum bis in die Neuzeit.- Alt-Thüringen, Bd. 30, S. 13-54. Stuttgart
 



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